Pflegecoach Körper
Die Intimrasur

Wer es im Intimbereich gern etwas luftiger und aufgeräumt mag, sollte über eine Intimrasur nachdenken. Welche Methoden der Intimrasur es gibt und welche Vor- und Nachteile diese Methoden haben, erfährst du hier. Wenn du dich an die NIVEA MEN Pflegecoach Tipps hältst, wird deine Intimrasur ohne Pickel im Schritt ablaufen.

Wildwuchs war gestern

WILDWUCHS WAR GESTERN

Im Gesicht lassen Männer gerne die Haare spriessen, untenrum sollte das aber anders sein. Denn welche Frau möchte sich schon den Weg zum Objekt der Begierde mit einer Machete freischlagen?

Also überlege dir gut: Du solltest wirklich über eine Intimrasur nachdenken, wenn du es im Intimbereich gern etwas luftiger und aufgeräumt magst.

Ganz wichtig: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Nimm dir Zeit! Denn die Intimrasur ist an einigen Stellen deutlich komplizierter als im Gesicht und du willst sicherlich kein Blutbad anrichten.

Wie das Rasieren in der heiligen Zone richtig funktioniert? Ganz einfach. Hol dir hier Tipps, wie du deine Körperbehaarung in der Intimzone im Handumdrehen loswirst. Eines vorweg: Für perfekte Ergebnisse empfehlen wir speziell für Körperrasur geeignete Produkte und eine saubere Klinge an deinem Rasierer, um Entzündungen zu vermeiden.

Wir zeigen dir ausserdem, welche Methoden der Intimrasur es gibt und welche Vor- und Nachteile diese Methoden mit sich bringen.

Wenn du dich an unsere NIVEA MEN Tipps hältst, wird das Rasieren im Intimbereich ohne Pickel im Schritt ablaufen. Und die Frauen werden es lieben. Das garantieren wir dir.

Vorteile

DIESE VORTEILE HAT DIE INTIMRASUR

So eine Intimrasur kann schon viel Positives mit sich bringen, aber siehe selbst:

  1. Ohne den Urwald aus Haaren um dein bestes Stück herum, wirkt es automatisch grösser. Ist einfach so.
  2. Deine Liebste wird sich eher deiner Intimzone widmen, wenn sie sich nicht durch einen Haufen Haare kämpfen muss. Ist einfach ansprechender und hygienischer.
  3. Du kannst wieder öfter auf Unterwäsche verzichten und brauchst keine Angst mehr vor dem Reissverschluss haben. Keine Haare. Kein Einklemmen. Keine Schmerzen. 
  4. Wenn du mal zur engen Speedo beim Baden greifst, brauchst du dich nicht fürchten, dass sich ein paar Haare in die Freiheit kräuseln und für die Öffentlichkeit sichtbar sind.

WANN IST DIE INTIMRASUR EIGENTLICH IN MODE GEKOMMEN?

Die ersten Rasuren im Intimbereich wurden vor etwa 7.000 Jahren durchgeführt. Wer das war? Natürlich die Ägypter! Sie wollten einerseits untenrum schön und ansprechend aussehen, andererseits ihren Intimbereich hygienisch halten. Damals konnten sich die Menschen nun mal nicht so oft waschen. Sie hatten oft Probleme mit Parasiten, beispielsweise mit Milben und Läusen, die sich – wie du bestimmt weisst – gerne im Haar festsetzen.

Im frühen 20. Jahrhundert war die Intimrasur leider sowas von out. Das beweisen Aktfotografien und erotische Darstellungen aus der Kunst.

Vor allem in den friedfertigen 60er und 70er Jahren war ein Busch im Intimbereich so richtig cool. Du bist nur ein „richtiger“ Hippie gewesen, wenn zwischen den Beinen richtig was los war. Die Natürlichkeit des Körpers war das ultimative Schönheitsideal.

Ab den 1980er Jahren wurde die Intimrasur wieder Trend. Seitdem sollten sich Männer untenrum rasieren.

Vorbereitung ist alles

DIE INTIMRASUR: VORBEREITUNG IST ALLES

Du bist bereit, deiner Intimzone Freiheit zu schenken? Sehr gut! Mit unseren Tipps zur Vorbereitung wird beim Rasieren garantiert nichts schief gehen. Mach es dir so richtig gemütlich. Ganz entspannt.

Unser erster Tipp: Dreh im Winter die Heizung auf. Immerhin musst du dich beim Rasieren untenrum völlig entblössen. Eine Gänsehaut kann bei der Intimrasur zum Problem werden. Warum das so ist? Naja, die Haare richten sich auf und bei den Haarwurzeln bilden sich kleine Hügel. Dadurch erhöht sich die Verletzungsgefahr und es entstehen eher Hautirritationen.

Was du brauchst

WAS DU FÜR DIE INTIMRASUR BRAUCHST:

  • Einen elektrischen Langhaarrasierer. Im Garten trimmst du ja auch die Hecke, oder? 
  • Ganz wichtig für das Rasieren: Benutze keine normale Rasierklinge im Genitalbereich. Denn die Intimrasur ist an einigen Stellen deutlich komplizierter als im Gesicht und du willst sicherlich kein Blutbad anrichten. Ausserdem besteht das Risiko, dass Bakterien, die zwischen den Klingen sitzen, sich verteilen. Damit sind Probleme wie Hautirritationen, Ausschläge und entzündete Haarwurzeln quasi vorprogrammiert.
  • Für eine Trockenrasur eignet sich ein elektrischer Folienrasierer (flach, perforiert, hypoallergene Folie, vibrierende Klinge).
  • Eine Nassrasur vollziehst du am besten mit einem neuen, unbenutzten Nassrasierer.
  • Wasch die Intimzone vor der Rasur gründlich und trockne sie danach ordentlich ab. 
  • Für die Nassrasur im Intimbereich empfehlen wir das NIVEA MEN Sensitive Rasiergel. Das enthält 0 % Alkohol, bereitet das Haar gründlich auf die Rasur vor und schützt die Haut vor Irritationen. 
  • Leg dir auch schon einmal das NIVEA MEN Sensitive After Shave Balsam bereit für die Pflege nach der Rasur. Es reduziert Rötungen und mindert die Hauttrockenheit.
Jetzt geht es los

JETZT GEHT’S LOS MIT DER INTIMRASUR

Du bist bereit. Für das richtige Werkzeug beim Rasieren ist gesorgt. Folgende Schritte umfassen eine richtige Intimrasur:

  • Zuerst musst du die langen Haare loswerden. Straffe die Haut und kürze die lange Schambehaarung mit dem elektrischen Langhaarrasierer – in einem Winkel von 45 Grad auf wenige Millimeter. 
  • Für das anschliessende Feintuning solltest du dir viel Zeit nehmen und entspannt sein. 
  • Jetzt kannst du selbst entscheiden: Trockenrasur oder Nassrasur? Wir empfehlen dir die zweite Variante, denn die Nassrasur ist viel gründlicher. Du magst ja keine halben Sachen, oder?
  • Die Trockenrasur im Intimbereich

    Okay, wir verstehen schon. Du magst Herausforderungen. Alles klar. Wir haben da einen guten Tipp für dich: Einige Modelle der elektrischen Trockenrasierer haben im Scherkopf zwischen den Folien einen Langhaartrimmer integriert. Finger weg von diesen Exemplaren, denn im Intimbereich steht dir das ein oder andere Hautfältchen im Weg. Das ist im Gesicht nicht der Fall. Wenn so eine Falte in den Rasierer kommt, kann das richtig wehtun und eine Blutung verursachen.

    Wenn du die Intimhaare auf wenige Millimeter gekürzt hast, greifst du zum elektrischen Trockenrasierer und rasierst die Intimzone in kleinen, kreisförmigen Bewegungen. Alles klar?

    Die Nassrasur im Intimbereich

    Gute Wahl. So gehst du richtig vor: Gib das Rasiergel auf die getrimmten Schamhaare bis sich ein leichter Film bildet. Straffe nun die Haut und zieh den Rasierer ohne Druck gegen die Haarwuchsrichtung. Geh dabei vorsichtig vor.




Behandlung nach dem Rasieren

DIE BEHANDLUNG NACH DEM RASIEREN

Gut gemacht. Nach der Intimrasur solltest du unbedingt noch die Intimzone waschen, um lose Härchen loszuwerden. Am besten gehst du einfach duschen. Trockne danach alles gut ab und gib einen feuchtigkeitsspendenden After Shave Balsam auf die rasierte Haut.

Alternativen zur herkömmlichen Rasur

Wenn dir das Rasur-Prozedere zu mühsam ist, können wir dich beruhigen. Es gibt auch andere, effektive Methoden der Haarentfernung im Intimbereich. Doch die sind oft teuer, schmerzhaft oder irritierend für die Haut.

So kann eine Haarentfernung via Laser (ILP-Technik, Intense Pulsed Light Technik) den Geldbeutel richtig belasten. Wir raten dir davon ab. Ein echter Mann macht sein Handwerk selbst.

Was es sonst so gibt

WAS ES SONST NOCH SO GIBT?

  • Brazilian Waxing: Autsch. Schmerzhaft. Warmes Wachs wird auf die Haare gegeben und nach dem Erkalten ruckartig gegen die Wuchsrichtung ausgerissen. 
  • Epilation im Intimbereich: Die Haare werden Millimeter für Millimeter inklusive der Wurzel ausgerissen. Nur was für echte Kerle. 
  • Sugaring statt Rasieren: Ist wie Waxing, nur mit einer Zuckerpaste. Tut richtig weh. 
  • Enthaarungscremes: Pure Chemie. Da kann es schnell zu Rötungen und Hautirritationen kommen … Wir raten ab!

INTIMBEREICH-ENTHAARUNG IM ÜBERBLICK

Hier noch einmal alle Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Arten der Intimrasur kurz und knackig zusammengefasst für dich:


RASUR

  • Ergebnis: Die Haut ist sofort glatt nach der Rasur
  • Dauerhaftigkeit: Schon nach einigen Stunden wachsen wieder die ersten Stoppeln, du musst 2 bis 3 mal pro Woche nachrasieren
  • Schmerzen: keine
  • Gesundheitliche Risiken: Keine, ausser du schneidest dich blöd. Es kommt lediglich zu Pickeln, eingewachsenen Haaren und Rötungen.
  • Kosten pro Monat: etwa 10 CHF

ENTHAARUNGSCREME

  • Ergebnis: Sofort glatt, hängt aber von der Produktqualität ab.
  • Dauerhaftigkeit: Gleich wie bei der Rasur. Du musst 2 bis 3 mal pro Woche ran.
  • Schmerzen: keine
  • Gesundheitliche Risiken: Es kann durch die chemischen Inhaltsstoffe schnell zu Allergien und Reizungen kommen.
  • Kosten pro Monat: etwa 15 CHF

TEMPORÄRE EPILATION

    Ergebnis: sofort glatt
  • Dauerhaftigkeit: Hält etwa 1 Monat; das Haar wächst weich nach; bis zur nächsten Epilation musst du etwa 1 Woche warten bis die Haare lang genug sind.
  • Schmerzen: sehr schmerzhaft
  • Gesundheitliche Risiken: siehe Rasur
  • Kosten pro Monat: Waxing
  • zwischen 60 und 80 CHF, Kaltwachsstreifen
    gibt es um etwa 10 CHF im Drogeriemarkt, Epiliergerät
    kostet etwa 100 CHF

DAUERHAFTE EPILATION

  • Ergebnis: Für immer glatte Haut (kann nicht rückgängig gemacht werden).
  • Dauerhaftigkeit: Du musst 3 bis 6 mal ran (alle 2 Monate), dann ist alles ab.
  • Schmerzen: Tut schon weh.
  • Gesundheitliche Risiken: siehe Rasur
  • Kosten pro Monat: Pro Behandlung sind mit etwa 100 CHF zu rechnen.